119847-01
Organische Chemie nach Rose. - Anorganische Pharmacie nach Rose. Sommersemester. Vorlesungsnachschriften von Zuckschwerdt. Regelmäßige deutsche Kursive in brauner Feder. 2 Bände.
(Berlin, 1838). - (20,5 x 16,5 cm). 268 (recte 270) (23) S.; 407 S. Mit 1 kleinen Randzeichnung. Marmorierte Pappbände der Zeit mit goldgeprägten Rückenschildern.
Heinrich Rose (1795-1864), Bruder des Mineralogen Gustav, wurde nach einer Apothekerausbildung sowie analytischen Studien bei Klaproth und Berzelius zunächst Dozent, dann 1835 neben Eilhard Mitscherlich Professor für Chemie in Berlin. Er gilt als einer der führenden Analytiker seiner Zeit, vor allem auf anorganischem Gebiet. Sein erstmals 1829 veröffentlichtes "Handbuch der analytischen Chemie" erreichte zahlreiche Auflagen. - Der Hörer Zuckschwerdt war laut "Amtlichem Verzeichniss der Studirenden" im Sommersemester 1838 nicht an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin eingeschrieben. Er gehörte vermutlich zu den 87 dort summarisch genannten Pharmazeuten ohne Immatrikulation. Die Titel seiner Nachschriften sind auf den Vorsätzen notiert, für Chemie verwendete er bläuliches, für Pharmazie bräunliches Papier. Die Chemie ist streckenweise reich mit Marginalien versehen, am Schluß eine Liste der "Atomenzahl" diverser Säuren, Zucker etc., eine Aufstellung der "Verbindungen von Gasarten nach Mitscherlich" sowie Nachträge u.a. zu Opium und Chinarinde. Die Pharmazie flüssig und ohne Nachträge in den Rändern niedergeschrieben. - Die letzten beiden Blätter der Chemie mit kleinen Tintenflecken im Rand, sonst innen wohlerhalten. Buchblöcke leicht verzogen. Einbände leicht berieben und bestoßen
Organische Chemie nach Rose. - Anorganische Pharmacie nach Rose. Sommersemester. Vorlesungsnachschriften von Zuckschwerdt. Regelmäßige deutsche Kursive in brauner Feder. 2 Bände.
(Berlin, 1838). - (20,5 x 16,5 cm). 268 (recte 270) (23) S.; 407 S. Mit 1 kleinen Randzeichnung. Marmorierte Pappbände der Zeit mit goldgeprägten Rückenschildern.
Heinrich Rose (1795-1864), Bruder des Mineralogen Gustav, wurde nach einer Apothekerausbildung sowie analytischen Studien bei Klaproth und Berzelius zunächst Dozent, dann 1835 neben Eilhard Mitscherlich Professor für Chemie in Berlin. Er gilt als einer der führenden Analytiker seiner Zeit, vor allem auf anorganischem Gebiet. Sein erstmals 1829 veröffentlichtes "Handbuch der analytischen Chemie" erreichte zahlreiche Auflagen. - Der Hörer Zuckschwerdt war laut "Amtlichem Verzeichniss der Studirenden" im Sommersemester 1838 nicht an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin eingeschrieben. Er gehörte vermutlich zu den 87 dort summarisch genannten Pharmazeuten ohne Immatrikulation. Die Titel seiner Nachschriften sind auf den Vorsätzen notiert, für Chemie verwendete er bläuliches, für Pharmazie bräunliches Papier. Die Chemie ist streckenweise reich mit Marginalien versehen, am Schluß eine Liste der "Atomenzahl" diverser Säuren, Zucker etc., eine Aufstellung der "Verbindungen von Gasarten nach Mitscherlich" sowie Nachträge u.a. zu Opium und Chinarinde. Die Pharmazie flüssig und ohne Nachträge in den Rändern niedergeschrieben. - Die letzten beiden Blätter der Chemie mit kleinen Tintenflecken im Rand, sonst innen wohlerhalten. Buchblöcke leicht verzogen. Einbände leicht berieben und bestoßen
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