116746-01
Gläserentwürfe für Deckenlampen.
(Ca. 1925-28). - (21 x 15 cm). 24 Blätter. Mit 28 nummerierten Entwurfs- oder Musterzeichnungen für gläserne Lampen im späten Art-deco-Stil. Helle Deckfarben auf dunkelgrauem und schwarzem Karton. Alle Blätter vom Künstler monogrammiert und nummeriert. Lose in moderner Leinwand-Kassette.
Eine besonders hübsche Folge ungewöhnlicher, damals moderner Entwürfe für gläserne Deckenleuchten, jeweils von der Seite und von unten bzw. von oben gezeigt, einige auch im Umriss oder Aufbau. Bei der vorliegenden Folge von Musterkarten für eine neue Lampenserie handelt es sich um Originalzeichnungen des Künstlers. Die Lampen sind im Zustand des Leuchtens dargestellt, daher auch die immer wiederkehrenden hellen Ocker- und Weißtöne, die durch den schwarzen Hintergrund verstärkt werden. Die Formen der ersten Hängeleuchten sind phantasie- und variationsreich, meist runde, schwingende Formen, betont durch ornamentale Farbigkeit. Ab der Nr. 15 zeigt sich das allmähliche Abgehen vom Art deco, hin zu den schlichteren Bauhausformen, die auch heute noch modern wirken. Ab der Nummer 20 kommen spielerische Elemente hinzu, diese Nummer zeigt eine Lampe in Form eines Zylinderhutes und die folgende eine Lampe über quadratischem Grundriss, deren vier Seitenteile die Farben eines Kartenspiels zeigen. Bei den Nummern 17-19 und 23-25, jeweils auf einem Blatt dargestellt, handelt es sich um Varianten über dieselbe Grundform (drei Becherformen mit verschiedenen geschwungenen Rändern und drei Variationen über die Kreisform). - Der Zeichner und Entwerfer dieser Lampenserie war der Architekt, Designer und Maler Walter Georg Kostka (1884-1970). Sein eigenhändiges Monogramm ist in dieser Form nachweisbar. In den 1920er Jahren arbeitete Kostka als Architekt und zunehmend auch als Innenausstatter für mehrere Unternehmen. Für die Licht- und Lampenfirmen OSRAM und Atrax hat er Ideen zu Lampen und Leuchtbausteinen geliefert; berühmt wurde insbesondere seine sogenannte Atrax-Lampe, die er um 1929 in Form eines leuchtenden Würfels entworfen hatte. Unsere Serie zeigt die gestalterische Entwicklung vom späten Art deco hin zu den strengen Formen der Bauhaus-Moderne. - Wohlerhaltenes Exemplar in frischen Farben
Gläserentwürfe für Deckenlampen.
(Ca. 1925-28). - (21 x 15 cm). 24 Blätter. Mit 28 nummerierten Entwurfs- oder Musterzeichnungen für gläserne Lampen im späten Art-deco-Stil. Helle Deckfarben auf dunkelgrauem und schwarzem Karton. Alle Blätter vom Künstler monogrammiert und nummeriert. Lose in moderner Leinwand-Kassette.
Eine besonders hübsche Folge ungewöhnlicher, damals moderner Entwürfe für gläserne Deckenleuchten, jeweils von der Seite und von unten bzw. von oben gezeigt, einige auch im Umriss oder Aufbau. Bei der vorliegenden Folge von Musterkarten für eine neue Lampenserie handelt es sich um Originalzeichnungen des Künstlers. Die Lampen sind im Zustand des Leuchtens dargestellt, daher auch die immer wiederkehrenden hellen Ocker- und Weißtöne, die durch den schwarzen Hintergrund verstärkt werden. Die Formen der ersten Hängeleuchten sind phantasie- und variationsreich, meist runde, schwingende Formen, betont durch ornamentale Farbigkeit. Ab der Nr. 15 zeigt sich das allmähliche Abgehen vom Art deco, hin zu den schlichteren Bauhausformen, die auch heute noch modern wirken. Ab der Nummer 20 kommen spielerische Elemente hinzu, diese Nummer zeigt eine Lampe in Form eines Zylinderhutes und die folgende eine Lampe über quadratischem Grundriss, deren vier Seitenteile die Farben eines Kartenspiels zeigen. Bei den Nummern 17-19 und 23-25, jeweils auf einem Blatt dargestellt, handelt es sich um Varianten über dieselbe Grundform (drei Becherformen mit verschiedenen geschwungenen Rändern und drei Variationen über die Kreisform). - Der Zeichner und Entwerfer dieser Lampenserie war der Architekt, Designer und Maler Walter Georg Kostka (1884-1970). Sein eigenhändiges Monogramm ist in dieser Form nachweisbar. In den 1920er Jahren arbeitete Kostka als Architekt und zunehmend auch als Innenausstatter für mehrere Unternehmen. Für die Licht- und Lampenfirmen OSRAM und Atrax hat er Ideen zu Lampen und Leuchtbausteinen geliefert; berühmt wurde insbesondere seine sogenannte Atrax-Lampe, die er um 1929 in Form eines leuchtenden Würfels entworfen hatte. Unsere Serie zeigt die gestalterische Entwicklung vom späten Art deco hin zu den strengen Formen der Bauhaus-Moderne. - Wohlerhaltenes Exemplar in frischen Farben
2.800 €