116876-01
Florilegium amplißimum et selectißimum, quo non, tantum varia diversorum florum praestantißimorum et nunquam antea exhibitorum genera, sed et rarae quamplurimae Indicarum plantarum, et radicum formae, ad vivum partibus duabus, quatuor etiam linguis offeruntur et delineantur. 2 Teile in 1 Band.
Amsterdam, Janssonius, 1647-54. - (46 x 28,5 cm). 12 Blatt; Zwischentitel, 4 Blatt. Mit altkoloriertem und goldgehöhtem Kupfertitel, altkoloriertem und goldgehöhtem Porträtkupfer sowie 110 altkolorierten Kupfertafeln. Etwas späterer Pergamentband über acht falschen Bünden und handschriftlichem Rückentitel.
Erstmalig 1612 als Ausstellungskatalog des niederländischen Samen- und Pflanzenhändlers Emanuel Sweerts (1572-1612) für die Messe in Frankfurt erschienen. Der erste Teil enthält 330 Zwiebelpflanzen auf 67 Tafeln und im zweiten Teil werden 243 Blütenpflanzen auf 43 Tafeln dargestellt. Mit viersprachigem Text und Index in Latein, Holländisch, Deutsch und Französisch sowie der "kurtze(n) Unterrichtung, wie man sich in Pflantzung allerhandt Blumen verhalten soll". - "Das Florilegium von Emanuel Sweerts kennzeichnet den Übergang vom medizinisch motivierten Kräuterbuch der Renaissance zum gärtnerisch motivierten Blumenbuch des Barock. Vorläufer war das Florilegium von Pierre Vallet... Während Vallet nur Zwiebelblumen zeigte, nahm Sweerts auch Ziergehölze auf. Sein Florilegium gilt als der älteste Gärtnereikatalog... Die Pflanzenabbildungen sind offenbar von Sweerts persönlich gestochen. Als Vorlagen verwendete er nach Oldenburger-Ebbers teils die Pflanzen selbst, teils griff er auf Abbildungen von Mattioli (1561), Lobel (1576), Dodoens (1583), Clusius (1601) und Vallet (1608) zurück" (Pückler Gesellschaft). - Vorsätze erneuert. Durchgehend leicht gebräunt, stellenweise etwas braunfleckig, vereinzelt auch leicht wasserfleckig bzw. sorgsam restauriert. Einband etwas angeschmutzt und berieben. Insgesamt breitrandiges und gut erhaltenes Exemplar. - Nissen BBI 1921; Pritzel 9073. - Durchgehend kolorierte Exemplare sind äußerst selten
Florilegium amplißimum et selectißimum, quo non, tantum varia diversorum florum praestantißimorum et nunquam antea exhibitorum genera, sed et rarae quamplurimae Indicarum plantarum, et radicum formae, ad vivum partibus duabus, quatuor etiam linguis offeruntur et delineantur. 2 Teile in 1 Band.
Amsterdam, Janssonius, 1647-54. - (46 x 28,5 cm). 12 Blatt; Zwischentitel, 4 Blatt. Mit altkoloriertem und goldgehöhtem Kupfertitel, altkoloriertem und goldgehöhtem Porträtkupfer sowie 110 altkolorierten Kupfertafeln. Etwas späterer Pergamentband über acht falschen Bünden und handschriftlichem Rückentitel.
Erstmalig 1612 als Ausstellungskatalog des niederländischen Samen- und Pflanzenhändlers Emanuel Sweerts (1572-1612) für die Messe in Frankfurt erschienen. Der erste Teil enthält 330 Zwiebelpflanzen auf 67 Tafeln und im zweiten Teil werden 243 Blütenpflanzen auf 43 Tafeln dargestellt. Mit viersprachigem Text und Index in Latein, Holländisch, Deutsch und Französisch sowie der "kurtze(n) Unterrichtung, wie man sich in Pflantzung allerhandt Blumen verhalten soll". - "Das Florilegium von Emanuel Sweerts kennzeichnet den Übergang vom medizinisch motivierten Kräuterbuch der Renaissance zum gärtnerisch motivierten Blumenbuch des Barock. Vorläufer war das Florilegium von Pierre Vallet... Während Vallet nur Zwiebelblumen zeigte, nahm Sweerts auch Ziergehölze auf. Sein Florilegium gilt als der älteste Gärtnereikatalog... Die Pflanzenabbildungen sind offenbar von Sweerts persönlich gestochen. Als Vorlagen verwendete er nach Oldenburger-Ebbers teils die Pflanzen selbst, teils griff er auf Abbildungen von Mattioli (1561), Lobel (1576), Dodoens (1583), Clusius (1601) und Vallet (1608) zurück" (Pückler Gesellschaft). - Vorsätze erneuert. Durchgehend leicht gebräunt, stellenweise etwas braunfleckig, vereinzelt auch leicht wasserfleckig bzw. sorgsam restauriert. Einband etwas angeschmutzt und berieben. Insgesamt breitrandiges und gut erhaltenes Exemplar. - Nissen BBI 1921; Pritzel 9073. - Durchgehend kolorierte Exemplare sind äußerst selten
38.000 €