117702-01
und was dahin gehört. Deutsche Handschrift auf Papier.
Wesel, (Ca. 1800-1850). - (20 x 16 cm). 273 (statt 275) Bll., handschriftlich paginiert. Halblederband der Zeit.
Interessantes Rezeptbuch. - Im ersten Teil (SS. 7-122) in einer Schrift um 1800 (als Quelle ist einmal ein Werk von 1789 angegeben) anfangs mit ökonomisch-technologischen Rezepten u.a. mit vielen Farbrezepten, zu alkoholischen Getränken, gegen Ungeziefer; außerdem: "Der Holländische Tobackspfeiffen Firniß"; "Von Verfertigung der Pneumatischen Windbette"; "Möglichkeit und Wahrscheinlichkeit, die sogenannte Rindviehseuche gänzlich auszurotten"; "Von den Sachen, die sich selbst entzünden"; "Dintenflecke aus der Wäsche zu machen"; "Frostableiter nach des Gubernialraths und des Kreishauptmanns von Bienenberg Erfindung"; "Gänse auf pommersche Art zu räuchern"; "Die Lesbarkeit der alten verloschenen Handschriften wieder herzustellen"; "Einige Merkmale um zu erkennen, ob der Wein mit Wasser vermischt sey?"; "Kalte Vergoldung"; "Mittel, die Haare wachsen zu machen"; "Ein sicheres Mittel zur Stillung der Zahnschmerzen"; "Den sogenannten göttlichen Stein zu machen, der in Augenkrankheiten von großer Wirkung ist" etc. - Im zweiten Teil (SS. 123-153) etwas spätere Einträge, geschrieben von der Familie Roder in Wesel mit meist medizinischen Rezepten, teils aber auch mit Farbrezepten "Schwarz zu farben, Wollen oder seide"; "Mittel gegen den Husten" etc. - Die Seiten 154-275 sind. abgesehen von der Paginierung, unbeschrieben. - Papierbedingt leicht gebräunt und stellenweise etwas braunfleckig. Blatt 129/130. entfernt. Einband stärker berieben und bestoßen. - Beiliegend: zahlreiche kleine Zettel mit Rezepten, einige mit Nadeln fixiert. - Ebenfalls beiliegend: zweiseitiges humoristisches Gedicht in Form eines gereimten Rezeptes "Meine Tropfen" gegen alle möglichen Beschwerden, von Magenschmerzen bis Polypen, Zahnweh, Taubheit, Blindheit, blöden Sinn...
und was dahin gehört. Deutsche Handschrift auf Papier.
Wesel, (Ca. 1800-1850). - (20 x 16 cm). 273 (statt 275) Bll., handschriftlich paginiert. Halblederband der Zeit.
Interessantes Rezeptbuch. - Im ersten Teil (SS. 7-122) in einer Schrift um 1800 (als Quelle ist einmal ein Werk von 1789 angegeben) anfangs mit ökonomisch-technologischen Rezepten u.a. mit vielen Farbrezepten, zu alkoholischen Getränken, gegen Ungeziefer; außerdem: "Der Holländische Tobackspfeiffen Firniß"; "Von Verfertigung der Pneumatischen Windbette"; "Möglichkeit und Wahrscheinlichkeit, die sogenannte Rindviehseuche gänzlich auszurotten"; "Von den Sachen, die sich selbst entzünden"; "Dintenflecke aus der Wäsche zu machen"; "Frostableiter nach des Gubernialraths und des Kreishauptmanns von Bienenberg Erfindung"; "Gänse auf pommersche Art zu räuchern"; "Die Lesbarkeit der alten verloschenen Handschriften wieder herzustellen"; "Einige Merkmale um zu erkennen, ob der Wein mit Wasser vermischt sey?"; "Kalte Vergoldung"; "Mittel, die Haare wachsen zu machen"; "Ein sicheres Mittel zur Stillung der Zahnschmerzen"; "Den sogenannten göttlichen Stein zu machen, der in Augenkrankheiten von großer Wirkung ist" etc. - Im zweiten Teil (SS. 123-153) etwas spätere Einträge, geschrieben von der Familie Roder in Wesel mit meist medizinischen Rezepten, teils aber auch mit Farbrezepten "Schwarz zu farben, Wollen oder seide"; "Mittel gegen den Husten" etc. - Die Seiten 154-275 sind. abgesehen von der Paginierung, unbeschrieben. - Papierbedingt leicht gebräunt und stellenweise etwas braunfleckig. Blatt 129/130. entfernt. Einband stärker berieben und bestoßen. - Beiliegend: zahlreiche kleine Zettel mit Rezepten, einige mit Nadeln fixiert. - Ebenfalls beiliegend: zweiseitiges humoristisches Gedicht in Form eines gereimten Rezeptes "Meine Tropfen" gegen alle möglichen Beschwerden, von Magenschmerzen bis Polypen, Zahnweh, Taubheit, Blindheit, blöden Sinn...
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