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119896-01
(Hahn, Modest).
Das Kunstkabinet in dem Minoritenkloster zu Wirzburg. Das Einzige in seiner Art.

Würzburg, Nitribitt, 1792. - (18 x 11 cm). 135 S. Marmorierte Broschur der Zeit.

Einzige Ausgabe der überaus seltenen ersten Beschreibung des Blankschen Kunstkabinetts. - Der Naturforscher und Fossiliensammler Blank (1740-1827) war Professor für Naturgeschichte in Würzburg und ab 1755 Mitglied des Minoriten-Ordens. Er besas neben einem wertvollen Naturalienkabinett (in das er über 20.000 Gulden investiert hat), auch ein Kunstkabinett mit von ihm selbst angefertigten sogenannten Musivgemälden, Mosaikbildern aus Moosen, Vogelfedern, Hölzern und anderen Naturmaterialien, welche farbige Landschaften sowie schwarz-weiße Porträts in der Art von Kupferstichen zeigten und das er 1803 gegen eine Pension an die Universität Würzburg verkaufte. - "Bei Versuchen, Blumen zu malen, war er auf den Gedanken gekommen, die Farben der Landschaften mit Bäumen, Blumen, Felsen etc. nicht durch künstliche Farben, sondern durch Moose und Flechten wiederzugeben; demgemäß verfertigte er Moosmosaik-Bilder (musivische oder 'mosaische' wie er sagte), von denen er allmählich eine große Zahl besaß. Diese bildeten das Blank'sche Kunstcabinet, welches er dem Fürstbischof von Würzburg übergab" (ADB). - Stellenweise gering gebräunt bzw. braunfleckig, sonst gut erhalten


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