117666-01
Bericht über dioptrischer Untersuchungen.
Wien, Hof- und Staatsdruckerei, 1857. - (22 x 14,5 cm). 60 S. Halbleinwandband der Zeit. (Sonderdruck aus: Sitzungsber. der k. Akad. der Wiss. Wien).
Erste Ausgabe der Fortsetzung seines überaus wichtigen und grundlegenden Werks zur Theorie photographischer Porträtobjektive von 1843, hier im seltenen Sonderdruck - Petzval (1807-1891) war Professor für Mathematik in Wien. Sein "bleibendes Verdienst liegt in der ersten Berechnung eines photographischen Objektives, das die bis dahin praktizierte rein empirische Entwicklung ablöste... Dieses Objektiv bestand aus drei Linsengliedern mit je einer Sammel- und einer Zerstreuungslinse, von denen jeweils zwei Glieder als Dublett zu einem Satzobjektiv mit unterschiedlicher Brennweite zusammengesetzt werden konnten. Die Lichtstärke dieses Objektivs war 16mal höher als die... für Louis Jaques Daguerre entwickelten Landschaftslinse... " (NDB 20, 277). - In vorliegendem Werk überarbeitet Petzval seine früheren Berechnungen und entwickelt ein Objektiv für die Landschaftsphotographie, das er 1857 patentieren lässt. In seinem Labor poliert er die Linsen dazu selbst und nennt es Dialitobjektiv, das später als Orthoskop bekannt wird. Für sein neues Objektiv konstruiert er im gleichen Jahr eine tragbare Akkordeonkamera, deren Hauptmerkmal die auf einer Schiene verschiebbaren Teile wie Objektiv, Plattenhalterung und Vorsätze sind. Petzval erhält damit eine Art Vorläufer der heutigen Studiokameras. - Titel verso gestempelt. Erstes und letztes Blatt etwas gebräunt. Rücken sauber nachgebunden, sonst wohlerhalten. - Heidtmann 3065a
Bericht über dioptrischer Untersuchungen.
Wien, Hof- und Staatsdruckerei, 1857. - (22 x 14,5 cm). 60 S. Halbleinwandband der Zeit. (Sonderdruck aus: Sitzungsber. der k. Akad. der Wiss. Wien).
Erste Ausgabe der Fortsetzung seines überaus wichtigen und grundlegenden Werks zur Theorie photographischer Porträtobjektive von 1843, hier im seltenen Sonderdruck - Petzval (1807-1891) war Professor für Mathematik in Wien. Sein "bleibendes Verdienst liegt in der ersten Berechnung eines photographischen Objektives, das die bis dahin praktizierte rein empirische Entwicklung ablöste... Dieses Objektiv bestand aus drei Linsengliedern mit je einer Sammel- und einer Zerstreuungslinse, von denen jeweils zwei Glieder als Dublett zu einem Satzobjektiv mit unterschiedlicher Brennweite zusammengesetzt werden konnten. Die Lichtstärke dieses Objektivs war 16mal höher als die... für Louis Jaques Daguerre entwickelten Landschaftslinse... " (NDB 20, 277). - In vorliegendem Werk überarbeitet Petzval seine früheren Berechnungen und entwickelt ein Objektiv für die Landschaftsphotographie, das er 1857 patentieren lässt. In seinem Labor poliert er die Linsen dazu selbst und nennt es Dialitobjektiv, das später als Orthoskop bekannt wird. Für sein neues Objektiv konstruiert er im gleichen Jahr eine tragbare Akkordeonkamera, deren Hauptmerkmal die auf einer Schiene verschiebbaren Teile wie Objektiv, Plattenhalterung und Vorsätze sind. Petzval erhält damit eine Art Vorläufer der heutigen Studiokameras. - Titel verso gestempelt. Erstes und letztes Blatt etwas gebräunt. Rücken sauber nachgebunden, sonst wohlerhalten. - Heidtmann 3065a
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