73005-02
De lapide hystricino Malacano. Accedit: R(udolph) A(ugustin) Behrens. Experimenta cum lapide porcino instituta, sub forma epistolae ad autorem.
Wolfenbüttel, 1734. - (21 x 17 cm). 28 S. Mit 1 Kupfertafel. Rückenbroschur. (Epistola itineraria 28).
Brückmann (1697-1753) war Naturforscher und Arzt in Braunschweig und Wolfenbüttel. Er legte eine beachtliche naturwissenschaftliche Sammlung und Bibliothek an und schrieb zahlreiche Werke meist botanischen Inhalts. Hier beschäftigt er sich mit dem "lapis bezoar vom Stachel-Schwein", u.a. auch "Stein von Malacca" oder "Gifft-Stein" genannt, der sehr selten und äußerst geschätzt ist. Einzelne Steine seien in Belgien für 100 bis 400 Gulden verkauft worden. In Wasser oder Wein gelöst seien diese Steine ein "medicamentum magni pretii". Fünf als rötlich beschriebene Gallensteine des indischen Stachelschweins sind auf der Tafel abgebildet. Im Anschluss daran berichtet Behrens (gest. 1747), Mediziner in Braunschweig und Frankfurt, über Anwendungen dieser Steine bei bedeutenden Persönlichkeiten. - Stellenweise leicht gebräunt bzw. fleckig, sonst gut erhalten. - Hirsch/H. I, 433 und 731
De lapide hystricino Malacano. Accedit: R(udolph) A(ugustin) Behrens. Experimenta cum lapide porcino instituta, sub forma epistolae ad autorem.
Wolfenbüttel, 1734. - (21 x 17 cm). 28 S. Mit 1 Kupfertafel. Rückenbroschur. (Epistola itineraria 28).
Brückmann (1697-1753) war Naturforscher und Arzt in Braunschweig und Wolfenbüttel. Er legte eine beachtliche naturwissenschaftliche Sammlung und Bibliothek an und schrieb zahlreiche Werke meist botanischen Inhalts. Hier beschäftigt er sich mit dem "lapis bezoar vom Stachel-Schwein", u.a. auch "Stein von Malacca" oder "Gifft-Stein" genannt, der sehr selten und äußerst geschätzt ist. Einzelne Steine seien in Belgien für 100 bis 400 Gulden verkauft worden. In Wasser oder Wein gelöst seien diese Steine ein "medicamentum magni pretii". Fünf als rötlich beschriebene Gallensteine des indischen Stachelschweins sind auf der Tafel abgebildet. Im Anschluss daran berichtet Behrens (gest. 1747), Mediziner in Braunschweig und Frankfurt, über Anwendungen dieser Steine bei bedeutenden Persönlichkeiten. - Stellenweise leicht gebräunt bzw. fleckig, sonst gut erhalten. - Hirsch/H. I, 433 und 731
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