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Artikel 100622-01


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100622-01  Redl, Ant(on) (Hrsg.)
Grundriß und Ansichten der k.k. privilegirten ersten Eisenbahn von Budweis bis Mauthausen zur Verbindung der Moldau mit der Donau, hierdurch der Donau mit der Elbe, sonach des schwarzen Meeres mit der Nordsee durch den Continent. (52 x 63 cm). Kupferstichkarte, eingerahmt von 10 meist technischen Ansichten. Modern gerahmt in schlichtem goldfarbenen Rahmen.
Ohne Ort, (Ca. 1830).
Sehr seltener Einblattdruck über die von Gerstner gebaute zweite öffentliche Eisenbahnlinie auf dem europäischen Festland. - Die Karte mit der Strecke wird umrahmt von Kupfern u.a. mit Querschnitten durch den Schienenaufbau z.B. bei einer Abgrabung und einem Damm; mit der Seitenansicht einer Brücke; dem Grundriss eines Ausweichplatzes; Seiten- und Hinteransichten von drei verschiedenen Eisenbahnwagen sowie einer hübschen Ansicht eines Salztransports mit der Eisenbahn. - Mit der Umsetzung des bereits 1808 genehmigten Eisenbahnprojekts wird 1820 Franz Anton von Gerstner, der Sohn Franz Josef von Gerstners, betraut. Er gibt dazu seine Professur für Vermessungswesen zurück und unternimmt eine Reise nach Großbritannien zum Studium des Kanal- und Eisenbahnwesens. 1824 beantragt er die Konzession für den Bau und Betrieb einer Holz- und Eisenbahn von Budweis nach Mauthausen, die hier vorgestellt wird. 1825 wird die k.k. privilegierte erste Eisenbahn-Gesellschaft als AG gegründet. - Mehrfach gefaltet und in den Fälzen meist mit hinterlegten Einrissen. Mit zwei größeren schwachen braunen Flecken. Insgesamt gut erhalten. - Hoeltzel, Frühzeit der Eisenbahnen S. 93

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