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Artikel 109290-01


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109290-01  Ueber Sömmerring's elektrischen Telegraphen.
SS. 217-231. Mit 2 Tafeln. - Und: (Johann Wilhelm) Ritter. Über die Geschwindigkeit der Electricität in Leitern. SS. 231-237. - Und: J. S. C. Schweigger. Anmerkungen bei Soemmerrings Telegraph. SS. 238-247. In: Neues Journal für Chemie und Physik. Hrsg. J. S. C. Schweigger. Band 2, Heft 2. (21 x 13 cm). SS. (137)-264, 8 Bll. Mit 2 Kupfertafeln. Bedruckte Original-Broschur, unaufgeschnitten.
Nürnberg, Schrag, 1811.
Beschreibung der berühmten Erfindung im Jahr der Erstveröffentlichung. - "Ein von Soemmerring entwickeltes Nachrichtenübertragungsgerät wird bei der Beurteilung seiner Leistungen immer wieder genannt. Es bringt Soemmerring bis heute in nahezu jedem Lexikon einen Eintrag als Erfinder des elektrischen Telegraphen. Montgelas hatte 1809 Soemmerring um Vorschläge zur Entwicklung eines Telegraphen gebeten, da er wußte, daß die Nachrichtentechnik über das Schicksal ganzer Staaten entscheiden konnte... Soemmerring beschritt bei seinen Forschungen nicht den Weg der optischen Telegraphie, sondern gelangte in kürzester Zeit zu einer völlig anderen Lösung unter Berücksichtigung seiner Kenntnisse und eigener Forschungen auf physikalischem und chemischem Gebiet... Sein erster, später von ihm weiterentwickelter Apparat bestand aus einer Voltaischen Säule als Stromquelle und einem Holzgestell mit 35 Messingstiften als Sendegerät, die mit 25 Buchstaben des Alphabets und den Ziffern 0 bis 9 beschriftet waren. Hinzu kam ein Empfangsgerät, welches aus einem auf einem Gestell ruhenden Wasserbehälter bestand, aus dessen Boden 35 Goldstifte ragten, die entsprechend den Stiften des Sendegrätes gekennzeichnet waren... Am 28. August 1809, dem Geburtstag seines Freundes Goethe, stellte Soemmerring seine Erfindung der Akademie vor und publizierte sie 1811 in deren Schriften" (Soemmerring. Westpreußisches Landesmuseum. S. 48). - Sehr gut erhalten

250 €