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Artikel 109650-01


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109650-01  Beyer, Wilhelm.
Die neue Muse oder der Nationalgarten, den akademischen Gesellschaften vorgelegt. (50 x 36 cm). (4) 21 S. Mit gestochener Titelvignette und 30 Kupfern auf 21 Tafeln. Dekorativer moderner Halblederband im Stil der Zeit mit reicher Rückenvergoldung und unbeschnitten.
Wien, Trattner, 1784.
Einzige Ausgabe dieses, insbesondere wie hier vollständig, äußerst seltenen monumentalen Werkes. - Im Zuge der Ablösung des Barockgartens mit seiner geometrisch-architektonischen Stilistik durch das aus England kommende landschaftsgärtnerische Modell, geht der Verfasser hier seinen eigenen Weg. Er entwirft durch die Zusammenführung des Guten sämtlicher Stilrichtungen aus der italienischen, französischen und englischen Gartenkunst das Idealbild eines zukünftigen Nationalgartens. - Die Tafeln zeigen Gartenanlagen, Lauben, Ruinen sowie zahlreiche Statuen. - Der herzoglich württembergische Hofmaler Wilhelm Beyer (1725-1796), der der Porzellan-Manufaktur Ludwigsburg als Modellmeister zu rascher Blüte verhalf, verbrachte einige Jahre in Rom, wo er sich mit Winckelmann anfreundete. 1768 übersiedelte er nach Wien und wurde 1770 zum Hofmaler und -statuarius ernannt. Bekannt wurde er besonder durch die bildhauerische Ausgestaltung des Schönbrunner Parks. - Durchgehend leicht fingerfleckig, die ersten Blätter etwas stärker. Zwei Blätter jeweils mit kleinem schwachem Tintenfleck und eines mit Federproben im oberen Rand, sonst schönes und gut erhaltenes Exemplar. - VD18 10698981; Ornamentstichkatalog 3358 (inkomplett)

3.800 €