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Artikel 112086-01


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112086-01  Erzstein (Hrsg.)
Ertappter Briefwechsel von der Zauberey, Schröpfers Künsten, Nativitätstellen, Sympathie, Gespenstern u.d.g. gesammlet von einem Juristen, Mediciner, Philosophen und Theologen. Leipzig. Hilscher. 1777. 20, 282 S., 1 Bl. Verlagsanzeigen. Mit gestochener Titelvignette. - Beigebunden: Ignaz Reder. Der Gasnerische Teufel unter den Handgriffen eines Geistlichen, Arztes, und Freydenkers. (2) 86 S. Pappband der Zeit.
Eisenach, Wittekindt, 1777.
Zu I: Einzige Ausgabe des fiktiven Briefwechsels zwischen einem Juristen und einem Pastor, um die Existenzbeweise von Zauberei, Chiromantie, Astrologie und Geistern. "Was du hier, mein Freund, von Erfahrung findest, darauf kanst du sicher bauen, daß es die Wahrheit sey" (Vorwort). Diskutiert werden u.a. auch Schröpfers Beschwörungen, Balthasar Bekkers Werk "Die Bezauberte Welt" und J. P. Eberhards "Betrachtung der Magie". - VD18 14452790; Graesse 65; Du Prel 454; Ackermann II, 791. - Zu II: Einzige Ausgabe dieser sehr seltenen philosophisch skeptischen Schrift über den seinerzeit berühmten Geistlichen, Exorzisten und Wunderheiler. - Reder (1746-1796), Arzt in Mellrichstadt und Widerstandkämpfer gegen die plündernden Franzosen, hat sich mehrere Tage bei Gaßner aufgehalten, um dessen Wunderkuren und Teufelsaustreibungen zu beobachten. Er kommt zu dem Ergebnis, daß Gaßner ein Betrüger ist. - Hirsch/H. IV, 743; VD18 11221895; Graesse 80. - Erster Titel mit Monogramm von alter Hand. Stellenweise leicht gebräunt bzw. sehr schwach fleckenrandig. Insgesamt wohlerhalten

1.800 €